27. Januar 2018 – freier Eintritt im Deutschen Historischen Museum am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Am Samstag, 27. Januar 2018 erinnert das Deutsche Historische Museum an die Opfer des Nationalsozialismus. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, das größte Konzentrationslager des nationalsozialistischen Völkermords. Seit 1996 ist dieser Tag bundesweiter Gedenktag, seit 2007 wurde er von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust ernannt.

Im Rahmen des Gedenktags ist der Eintritt in die Dauerausstellung des Deutschen Historischen Museums und in die beiden Wechselausstellungen „1917. Revolution. Russland und Europa“ sowie „Gier nach neuen Bildern. Flugblatt, Bilderbogen, Comicstrip“ frei. Ebenfalls lädt das Museum seine Besucherinnen und Besucher aus diesem Anlass bei freiem Eintritt zu einem Filmprogramm im Zeughauskino und zu kostenlosen Führungen in allen Ausstellungen ein. In den Rundgängen in der Dauerausstellung werden die rassenideologischen Grundlagen der Verfolgungspolitik, die Durchführung des Völkermords sowie der Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in Deutschland thematisiert.

 

Führungen Dauerausstellung

Völkische Ideologie und Massenmord (deutsch)

11 Uhr, 12 Uhr, 13 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr

National-racist ideology and Mass Murder (English)

12 am, 2 pm

 

Führungen Wechselausstellungen

1917. Revolution. Russland und Europa

13 Uhr, 15 Uhr

Gier nach neuen Bildern. Flugblatt, Bilderbogen, Comicstrip

12 Uhr

 

Filmprogramm Zeughauskino

Reisen ins Leben. Weiterleben nach einer Kindheit in Auschwitz

D 1996, R/B: Thomas Mitscherlich, K: Bernd Fiedler, Thomas Mauch

20 Uhr

 

Thomas Mitscherlich, Sohn von Alexander Mitscherlich, lässt in seinem letzten realisierten Dokumentarfilm drei Opfer des Holocaust zu Wort kommen. Sie erzählen von ihren Erlebnissen als jüdische Kinder im Konzentrationslager Auschwitz, von den glücklichen Umständen ihres Überlebens, ihren Erfahrungen nach der Befreiung und „Reisen ins Leben“.