Nach der Veranstaltung

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Und dazu Kommentar von Anne Schmidt:

Wer schon mal mit der Bahn von Berlin nach Stettin gefahren ist, weiss, wie langsam die Fahrt streckenweise vonstatten geht. Für die Beobachtung von fressenden Vögeln, wie Kranichen oder Störchen, von äsenden Rehen oder kahlen Bibertümpeln bleibt genügend Zeit. Auch die Bio-Rinder bei Chorin und Angermünde tummeln sich nah genug an der Bahntrasse, um sie zu zählen.
Vortrag Andreas Jüttemann

Vortrag Andreas Jüttemann

Dieser Gemütlichkeit setzte Andreas Jüttemann, frisch gebackener Doktor der Geschichte, seine Tempo-Beispiele aus den 30er Jahren entgegen, als Stettin noch ein wichtiger Handelspartner von Berlin war. Damals war der Verkehr nicht auf zuckelnde Regionalbahnen beschränkt, sondern flutete mehrmals täglich in 1 Std.15 Min. hin und her. Leider (oder auch dankenswerterweise) befindet sich kurz vor der deutschen Grenze zu Polen ein Stück Sumpfland, das einen sehr kostenaufwendigen Unterbau für neue Gleise erfordern würde. Da bisher die Auslastung der Strecke nur an Wochenenden (im Sommer) die Bahn zufrieden stellt, fehlt es an überzeugenden Argumenten, die Bahn von der Notwendigkeit eines Streckenausbaus zu überzeugen.
Wer mehr über dieses Thema oder über die Entwicklung des öffentlichen Verkehrs in Stettin u. Umgebung erfahren möchte, kann seinen Informationsbedarf in den Blogs und Seiten von Andreas Jüttemann decken: