Der Maler Ludwig Eduard Lütke

Berlin – Stettin

Vor einigen Tagen stieß ich auf ein paar Gemälde des Berliner Malers Ludwig Eduard Lütke (1801 – 1850). Er hat schöne Bilder gemalt von Berlin, von Schlesien und Pommern – so auch von Stettin.

Stettin Lastadia (Ladeufer; auf Polnisch Łasztownia)

Bild mit Blick auf das alte Stettin flussaufwärts, etwa dort wo sich heute der Bahnhof befindet

Von den Berliner Bildern gefiel mir ganz besonders ein Bild vom Pariser Platz, aber nicht wie so gerne mit Brandenburger Tor! Dieses hatte der Maler im Rücken und malte den Blick auf den Anfang der Lindenallee.

Dann fand ich ein Bild von der Singakademie, heute Max Gorki Theater. Zu Lütkes Zeiten floss neben der Singakademie der alte Festungsgraben. Den gibt es heute nicht mehr.


Berlin, Aussenansicht Singakademie
Singakademie, Festungsgraben
(Entwurf 1821 von K.F.Schinkel, erbaut
1824-26).
– Aussenansicht. –
Farblithographie von Ludwig Eduard
Luetke, 1842.

 

 

Auf zwei Bildern – mit Hedwigskathedrale und Bauakademie – sieht man die Spitzen der von Schinkel entworfenen Friedrichswerderschen Kirche. Mit ihr begeht die Senatsverwaltung eine richtige Sünde. Rechts und links neben dieser Kirche entstehen Wohnblöcke mit Nobelwohnungen, Dachterasse mit Swimmingpool, Tiefgaragen … inklusive. Eingeklemmt wird von den Kirchturmspitzen bald nichts mehr zu sehen sein. Das Gebäude habe Risse bekommen, hoffentlich stürzt die Kirche nicht ein.

        Bauakademie

St.-Hedwigs-Kathedrale