Gespräch: Wer verteidigt die Demokratie in Polen? Präsentation des Jahrbuchs Polen 2017 Politik

Deutsche Polen-Institut Darmstadt und die Buchhandlung buch|bund laden ein zum Podiumsgespräch in polnischer Sprache (das Gespräch wird simultan ins Deutsche übersetzt):
Gespräch mit Agata Bielik-Robson und Cezary Michalski. Moderation: Andrzej Kaluza
01.12.2017 | 19:00 Uhr | Polnisch & Deutsch | Eintritt: frei |
buch|bund, Sanderstr. 8, 12047 Berlin-Neukölln

Das aktuelle „Jahrbuch Polen 2017 Politik“ kann die sich die täglich wandelnde politische Situation in Polen weder nachbilden noch zeitnah kommentieren; es zielt darauf ab, den deutschsprachigen Lesern einen verlässlichen Kompass durch die Mäander der polnischen politischen Szene zu geben. Da ist zunächst eine begriffliche Zuordnung wichtig – was ist in Polen links, was ist rechts auf der politischen Bühne? Wo verlaufen die politischen und gesellschaftlichen Gräben? Welche Rolle spielen heute noch Begriffe wie Liberalismus, Konservatismus oder Sozialismus im polnischen Diskurs? Was sagt dazu die einflussreiche katholische Kirche? Aus welchen Quellen schöpft sich die polnische nationale wie staatsbürgerliche Identität?

Über diese und andere, auch aktuelle Fragen der polnischen Innen- wie Außenpolitik sprich der Redakteur des Bandes Andrzej Kaluza mit der Philosophin und Autorin Agata Bielik-Robson (Warschau, Nottingham) und dem Publizisten Cezary Michalski (Newsweek Polska). Agata Bielik-Robson verfasste für das aktuelle Jahrbuch den Text: „Polnisches Weimar oder die Polnische Liberalismusallergie“ (dt. von Dorothea Traupe).
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