Idee 2018

Osteuropa-Tage Berlin – interkulturelles Stadtfestival

Die Osteuropa-Tage Berlin (OET) sind ein interkulturelles Stadtfestival des Berliner Vereins Städtepartner Stettin e.V. zur interaktiven Präsentation und Produktion von Theater, Film, Tanz, Literatur, Musik und bildender Kunst von Berliner Künstlern osteuropäischer Herkunft. Das Konzept ist für Berlin einzigartig, das es die freie Szene der Osteuropäer systematisch mit dem deutschsprachigen Berliner Publikum vernetzt: Es thematisiert Kunstfreiheit, Mehrsprachigkeit und medialen Wandel und soll ein generationen- und interessenübergreifendes Publikum erreichen. Hintergrund bildet die europäische Geschichte im Hinblick auf eine gemeinsame Zukunft: Wir entwickeln über 2  Jahre in einem mehrstufigen Programm für Künstler wie Publikum die Gelegenheit, sich aktiv mit dem aktuellen Schaffen osteuropäischer Berliner Künstler auseinanderzusetzen.
Nachdem wir 2016 die Bulgarisch-Deutsche Woche und 2017 eine unfinanzierte Vorform der Osteuropa-Tage (ca. 2000 Besucher) realisierten, bauen wir aufgrund der stadtweiten Erfahrungen das Konzept strukturell wie inhaltlich aus, da Berlin als „Brücke zum Osten“ eindeutig Nachholbedarf hat.  Neben mehrsprachigen Bühnenaufführungen, Ausstellungen und Lesungen werden diverse innovative Veranstaltungsformen realisiert, um eine nachhaltige Veranstaltungsstruktur und –kooperation anzubahnen, deren Wirkung über das Programm hinaus bestehen kann. Damit möchten wir der „osteuropäischen Unsichtbarkeit“ im Berliner Kulturleben entgegenwirken und die oft einseitig problembezogene bzw. exotistische Darstellung osteuropäischer Kulturen durch persönliche und zeitgemäße Kunsterfahrungen ergänzen.