Im Polnischen Institut

ausstellung
bis 20. 03.

BETRACHTET ABER OHNE ZU SCHIELEN. UNBEKANNTE KUNST AUS DEM NORDOSTEN
2010, das Gründungsjahr der Kunsthochschule Szczecin. Innerhalb ihrer akademischen Struktur und auf Initiative von Kamil Kuskowski wird drei Jahre später die Abteilung für Malerei und Neue Medien ins Leben gerufen. Diese neu eröffnete wissenschaftliche Einrichtung lädt von Beginn an Künstler/innen und Theoretiker/innen zur Zusammenarbeit ein, die sich aktiv auf dem Gebiet der Gegenwartskunst in Polen betätigen. So bildet sich in Szczecin langsam eine Kunst-Community heraus. Seitdem entstehen Ausstellungsorte und es kommen Menschen aus anderen Städten Polens hierher, um an der neuen, ungewöhnlichen Fakultät zu studieren. Studierende beginnen zudem Ausstellung zu organisieren; gemeinsam mit den Lehrenden arbeiten sie am Aufbau eines spezifischen städtischen Gewebes. Mit ihren Aktionen wirken sie auf die Stadt ein – in Form von Ausstellungen an verlassenen, vernachlässigten Orten oder in Privathäusern. Zudem hat der spezifische, postindustrielle und periphere Charakter der Stadt Einfluss auf den Inhalt und die Form der hier realisierten künstlerischen Arbeiten, die oft kritische Züge tragen.

Teilnehmende Künstler/innen: Piotr Bruch, Kinga Dalska, Małgorzata Goliszewska, Karolina Gołębiowska, Olena Janicka, Natalia Janus, Amanda Korol, Andrzej Mara, Horacy Muszyński, Tatiana Pancewicz, Marcin Papis, Uladzimir Paźniak, Monika Puchała, Artur Rozen, Mikołaj Tkacz, Wiktoria Walendzik, Konrad Wujciów und Rafał Żarski

Kurator: Łukasz Jastrubczak

Ort: Polnisches Institut
Burgstraße 27, 10178 Berlin