Über Irena Sendler in der Regenbogenfabrik

Irena Sendler war eine der mutigen Pol*Innen, die während des Krieges Juden retetten. Irena hatte sich der Aufgabe Kinder aus dem Warschauer Ghetto zu retten gewidmet. Und dies bedeutete nicht nur, sie aus dem Getto rauszuführen, sondern vielmehr dafür zu sorgen, das sie eine Bleibe haben werden und genug Geld mitbringen werden, dass somit ihr Unterhalt bezahlt wird. Und dies alles in Warschau, die Hauptstadt der Generalgovernement, wo für Hilfe für Juden Todesstrafe für dike Betroffenen, für die Retter und deren ganze Familie verhängt wurde.

Über diese wunderbare, mutige, herzliche Frau hat Urszula Usakowska-Wolff berichtet, die Übersetzerin des Buches von Anna Mieszkowska.

Am 2. September war im Café der Regenbogenfabrik brechenvoll und mäusestill als Urszula mit Verve und Herzlichkeit über Irena Sendler berichtete.

 

 

 

Unsere Gastgeberin, Christine Ziegler, Verantwortliche für Kulturprogramm in der Regenbogenfabrik.

Ewa Maria Slaska, Vorsitzende des Vereins Städtepartner Stettin begrüßt die Gäste.

Urszula Usakowska-Wolff, die Referentin, polnische Autorin, Journalistin, Kulturmanagerin, Übersetzerin und Kunstsammlerin, seit über 30 Jahre in Deutschland, seit 5 Jahren in Berlin.

Life in a jar, das Leben in einem Glas – ein Schultheater in der USA; der Titel bezieht sich an die Tatsache, dass Irena Sendler ihre Aufzeichnungen über die geretteten Kindern in einem Glas aufbewährt hat (in der Tat waren es zwei Glassflaschen, aber der Mythos, dass es ein Glass war, ist offensichtlich stärker).

Esther Schulz-Goldstein, Autorin und Christine Ziegler während einer reger Diskussion nach dem Vortrag.

Fotos: Ela Kargol