Wichtige Projekte

  • Kreuzberger Hinterhöfe

Es handelt sich um eine grüne Initiative, die am Anfang der 2000er Jahre initiiert, wurde. Dankenswerter Weise konnte sie mit der Regenbogenfabrik und dem Polnischen Sozialrat  gestartet werden. Die Begegnungen und die gemeinsamen Arbeiten fanden vor allem in Turzyn statt. Neue Hinterhöfe und Vorgärten haben viel Aufmerksamkeit bekommen und gemeinsames Engagement wurde im grünen Bereich entwickelt. 

Der Austausch und die Impulse bezüglich Raumgestaltung auf der lokalen Ebene waren die Schwerpunkte der binationalen Initiative.

 Projektbeteiligte: Wolfgang Hahn, Hermann Minz, Christine Ziegler, Bogdan Twardochleb, Zbigniew Zaucha (vorher Zaborowski), Stadtteilrat Turzyn, Federacja Zielonych, Artur Krzyzanski, Artur Grzeszak, Urszula Grzebowska, Grzegorz Czarnecki

  • Garten-Begegnungen in der Urbanstraße und in gastfreundlichen Gärten

Die Treffen zwischen Berlin und Stettin fanden in Gärten und kommunalen Kultur- und Begegnungsorten wie dem Nachbarschaftshaus in der Urbanstraße statt. Die Gastfreundlichkeit entwickelte sich auch seitens der Vereinsmitglieder, die entspannte Gartenrunden mit Köstlichkeiten organisierten. Es gab wertvolle Gespräche über die kommunale Politik, die Entwicklungen in Berlin und Stettin und gemeinsame Ausflüge zu Kulturstätten. 

Projektbeteiligte: Freunde aus dem Nachbarschaftshaus Urbanstraße, Hannelore Rath-Kohl, Ewa Maria Slaska, Wolfgang Hahn, Ela Kargol, Anne und Folker Schmidt

  • “Green Local- Learning Exchange”, das deutsch-polnische Grünprojekt

Das Konzept des Projektes “Green Local- Learning Exchange” sieht den Erfahrungs- und Wissensaustausch hinsichtlich der Begrünung der Hinterhöfe in Berlin und Stettin vor. Angefangen wurde das Projekt in den 1990ern Jahren und läuft noch immer, Zukunftspläne gibt es auch. Die Gründer der Kreuzberger Hinterhöfe und Szczecińskie Podwórka (Stettiner Hinterhöfe) waren  füreinander eine Inspiration. Sie treten in einen Dialog mit uns ein und erzählen uns von ihrer Idee, ihren Anfängen, den Vor- und Nachteilen sowie den Herausforderungen. Sie wollen sich virtuell austauschen und gegenseitig inspirieren.  Link

  • Hermann Stöhr – Stanisław Kubicki. Zwei Vorreiter der Deutsch-Polnischen

Dieses dreijährige Projekt begann im Oktober 2017 und endete im Dezember 2019. Es war als Teil eines breiten Integrationsprozesses zu verstehen. Integration von Damals ins Heute, von den Deutschen und Polen, von Ausländer, Menschen mit Behinderung und anderen Minderheiten sowie die Integration der Generationen. Durch Vorträge, Workshops, Ausstellungen und Ausflüge und gar Kochevents, versuchten die Organisatoren möglichst viel Publikum (darunter auch Medien) zu erreichen, um es über das Leben dieser zwei ungewöhnlichen Menschen zu informieren. Sie wollten zeigen, dass die Deutsch-Polnische Versöhnung, jetzt selbstverständlich, ein Wert ist, für den man lange und hart kämpfen müsste. Bleibender Effekt des Projekts ist ein Film von Michalina Mrozek über Hermann Stöhr und Stanislaw Kubicki und über das Projekt. Der Film ist für angemeldete Nutzer*innen sichbar: https://vimeo.com/374961110

Projektbeteiligten: Jochen Schmidt, Ewa Maria Slaska, Dr. Lidia Głuchowska, Bogdan Twardochleb (Szczecin), Wolfgang Hahn, Pastor Erich Busse, Dorota Kot

 

  • Graffiti Projekt

Das im November 2001 gestartetes Jugendprojekt sollte den Erfahrungsaustausch und das Wecken der öffentlichen Resonanz bewirken. Es war ein Erfolg. Das Interesse an der HipHop-Kultur ist unter polnischen Jugendliche sehr groß und die Graffitikunst wird als Kultstatus wahrgenommen. Die Initiative bietet die Möglichkeit künstlerische und sozialpädagogische Aspekte miteinander zu verbinden und dabei ein Element der sozialen Jugendarbeit – Droge-, Sucht, Gewaltprävention durch Zusammenarbeit mit den Jugendlichen an konkreten Projekt zu verwirklichen. Die Initiative mit SprayDose in der Hand ist auf sehr großes Interesse von jungen Menschen gestoßen und hat gleichzeitig eine positive Reaktion bzgl. Prävention in der Jugendarbeit bei der damals unerfahrene Stadtverwaltung hervorgerufen.

  • Festival Osteuropa Tage

Die Osteuropa-Tage sind ein interkulturelles Festival, das sich zum Ziel setzt, verschiedene Aspekte der Kultur, Literatur und Kunst osteuropäischer Länder vor einem breiten Berliner Publikum zu präsentieren. 

Der Schwerpunkt des Programms 2019-2020 lag auf Demokratie und die Stellung der Frauen in Polen, Bulgarien, Tschechien und Russland. Im Mittelpunkt standen Künstler*innen, Autor*innen und Aktivist*innen, die wegen ihrer pro-demokratischen und pro-feministischen Ansichten in ihren Herkunftsländern oft auf Kritik stießen. In Berlin kamen Protagonist*innen aus Polen, Bulgarien, Tschechien und Russland in einem Polylog zusammen, um die Kooperation und Entwicklung gemeinsamer Methoden zu fördern, mit denen Feminismus & Demokratie den Mittelpunkt dieser Gesellschaften (wieder) erreichen. 

https://youtu.be/Nr-YKLGXSmw

Website des Festivals: https://osteuropa-tage.de/

  • Stettiner Exploring und Stettiner Str. 

In diesem Projekt widmeten wir uns den Spuren der Stettiner Geschichte in Berlin und besuchten die Stettiner Straße, im Berliner Stadtteil Wedding.
Unser Stadtführer Martin Januszewski brachte uns die Stettiner Straße mit ihren typischen vorstädtischen Wohnhäusern der 1860 Jahre näher. Die Straße wurde nach der Zielstation der Bahnstrecke Berlin-Stettin benannt und befindet sich in der Nähe des Nordbahnhofs, der noch bis zum 1950 Jahr Stettiner Bahnhof hieß und der Ausgangspunkt dieser Bahnstrecke nach Stettin war.
Von da aus begaben wir uns in einer weiteren Veranstaltung auf eine imaginäre Reise in die Geschichte der Stettiner Region und ihrer kulinarischen Tradition.
Was ist ein typisches Stettiner Essen? Was sind die meist bekannten Stettiner Spezialitäten? Sind es wirklich nebst Fischgerichten nur Stettiner Pastetchen (Paszteciki), „paprykarz“ (Stettiner Paprikagericht) oder Toast mit Käse? War es schon immer so? Wir haben unserem Publikum verraten, was man in Pommern im 19. Jahrhundert gegessen hat und was ein pommerscher Kaviar ist. 

Projektbeteiligten: Elżbieta Kargol, Katarzyna Hajduk, Dorota Kot, Irena Mitręga

https://staedtepartner-stettin.org/language/de/stettiner-exploring-stadtfuhrung/

Link zum Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=PmSeX97woYk&t=784s&ab_channel=St%C3%A4dtepartnerStettine.V.

Bilder: https://drive.google.com/drive/folders/1Tya_3yM3zwVq17_VkQ77FsrKaOdVqEVg

Poster Stadtführung https://drive.google.com/file/d/1dS8XacjRjOfWmLgy4wz8wWGONYTU6RMV/view

Poster Stettiner Küche https://drive.google.com/file/d/1jKB2MFL0jBRWp8nGcsT_KhEjqW7VnM_J/view

  • Zelle 12 

Die Berliner Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg lud 55 Jugendliche aus den Partnerstädten Ingelheim, Kadıköy (Istanbul) und Szczecin (Stettin) zum gemeinsamen Musikprojekt „Zelle 12“ ein. Bereits fünft Mal kamen Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren zu einer Probenwoche mit anschließender Konzert-Tournee in Friedrichshain-Kreuzberg zusammen.

Die Sprache der Musik kennt keine Grenzen. Dieser Behauptung wollen wir nachgehen und herausfinden, was mit der Musik passiert, wenn bekannte Texte in unterschiedlichen Sprachen gesungen werden. Wie klingt ein deutscher Popsong auf Türkisch oder ein türkischer auf Polnisch? Welche Rolle spielt die Muttersprache in der Musik? Verändert sich die Musik durch die Sprache? 

Projektbeteiligten: Aleksandra Piasecka, Bożena Golda, Ina Finger, Olga Olszewska, Brigitte Ungern-Sternberg, Ewa Maria Slaska, Dorota Kot, Folker und Anne Schmidt, Monika Dyker-Wozniak, Stadtteilrat Turzyn, Stadtteilrat Skolwin

  • Zelle 12 

Die Berliner Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg lud 55 Jugendliche aus den Partnerstädten Ingelheim, Kadıköy (Istanbul) und Szczecin (Stettin) zum gemeinsamen Musikprojekt „Zelle 12“ ein. Bereits fünft Mal kamen Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren zu einer Probenwoche mit anschließender Konzert-Tournee in Friedrichshain-Kreuzberg zusammen.

Die Sprache der Musik kennt keine Grenzen. Dieser Behauptung wollen wir nachgehen und herausfinden, was mit der Musik passiert, wenn bekannte Texte in unterschiedlichen Sprachen gesungen werden. Wie klingt ein deutscher Popsong auf Türkisch oder ein türkischer auf Polnisch? Welche Rolle spielt die Muttersprache in der Musik? Verändert sich die Musik durch die Sprache? 

Projektbeteiligten: Aleksandra Piasecka, Bożena Golda, Ina Finger, Olga Olszewska, Brigitte Ungern-Sternberg, Ewa Maria Slaska, Dorota Kot, Folker und Anne Schmidt, Monika Dyker-Wozniak, Stadtteilrat Turzyn, Stadtteilrat Skolwin